Das Institut

 

NEU: Das Junge Wien. Natur plus X

Ausstellungsensemble März 2018 - April 2019

 

 

Das Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie wurde 2005 von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Kooperation mit der Universität Wien, der Österreichischen Nationalbibliothek , dem Jüdischen Museum Wien und der Thomas Bernhard Privatstiftung gegründet. Vier Jahre später konnten das Deutsche Literaturarchiv Marbach und das Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift als Partner hinzugewonnen werden. Nach der erfolgreichen Evaluierung im Jahr 2012 nahm das Institut in Kooperation mit der Universität Wien, der Österreichischen Nationalbibliothek, der Wienbibliothek und Bixa TechnoConsulting neue Programmlinien auf. 2015 wurde das Department of German and Dutch der Universität Cambridge ein weiterer Kooperationspartner. Im März desselben Jahres wurde das Institut erneut erfolgreich evaluiert.

Das Institut ist im interdisziplinären Forschungsfeld des Life writing tätig und verbindet in seinen breitgefächerten Programmlinien Archivarbeit, Historiographie, literaturwissen-schaftliche Forschungen sowie Digital Humanities.  

Ein internationales Forscher/innen-Team arbeitet zu biographietheoretischen Themen, reflektiert geschichtliche Aspekte des Life writing und verfasst wissenschaftliche Biographien. Vertreter/innen der Österreichischen Moderne, so Leopold von Andrian, Hugo von Hofmannsthal und Eugenie Schwarzwald, standen neben Thomas Bernhard, Ernst Jandl und Mira Lobe im Forschungsfokus früherer Arbeiten.

Die Auseinandersetzung mit der Österreichischen Moderne wird mit einer Ausstellung zum Jungen Wien und einer Arthur-Schnitzler-Biographie fortgesetzt. Weitere biographische Projekte zu Ernst Jandl, Karl Kraus, Arthur Koestler und Oskar Pastior wurden festgelegt. Die Entwicklung virtueller Biographien soll einen wichtigen Beitrag zu den Digital Humanities liefern.

Die Forschungsergebnisse des Instituts werden durch Publikationen, Symposien und Ausstellungen der Öffentlichkeit laufend mitgeteilt sowie den Studierenden der österreichischen Universitäten und darüber hinaus in zahlreichen Vorträgen und Lehrveranstaltungen präsentiert. 2012 wurde eine jährlich stattfindende Ludwig Boltzmann Lecture an der Universität Cambridge ins Leben gerufen.

 

Zu den Publikationen des Instituts

Symposien

Der 'Neue Mensch' und das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918/1919:
Philosophie, Humanwissenschaften, Literatur

Tradition in der Wiener Moderne
Ungarn 1919: Die Verlockung des Kommunismus
IABA Europe 2013: Beyond the Subject - New Developments in Life Writing
Spiegel und Maske: Konstruktionen biographischer Wahrheit
Inside Stories: Film und Biographie
Biographie als kulturwissenschaftliches Paradigma
Biographie und Religion

Ausstellungen

Das Junge Wien. Natur plus X (2018, Wien & Salzburg)
Mira Lobe und Susi Weigel (2014/2015 Wien Museum)
Ernst Jandl (2010, Wien Museum)
Thomas Bernhard (2009, Österreichisches Theatermuseum)

 

 

Kontakt

Ludwig Boltzmann Institut für
Geschichte und Theorie der Biographie

Porzellangasse 4/1/17
1090 Wien
Österreich

Tel.: +43 1 4277 43099
Email: office@gtb.lbg.ac.at

Eröffnung: "Zeit versus Zeitgeist: Karl Kraus in der Ersten Republik"

18. Oktober, 19.00
Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse,
Stiege 6 (Glaslift), 1. Stock, 1010 Wien
 

Programm

Symposium: Das Junge Wien - Natur plus X

Am 12. und 13. April 2018 richtete das LBI Biographie an der Wienbibliothek im Rathaus ein begleitendes Symposium zum Ausstellungsensemble 'Das Junge Wien - Natur plus X' aus.

Ort: Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Konferenzprogramm

NEUERSCHEINUNG: Tradition in der Literatur der Wiener Moderne

Berlin, New York: De Gruyter, 2017.

 

Verlagsankündigung

 

NEUERSCHEINUNG: Edward Saunders: Arthur Koestler

London: Reaktion Books, 2017.

Verlagsankündigung

 

Symposium Der „neue Mensch“ und das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918/1919

Universität Wien, Campus AKH, Alte Aula

Die interdisziplinäre Tagung untersuchte den „neuen Menschen“ als zentrales Motiv eines auf die historischen Ereignisse reagierenden, sich in Form von wissenschaftlicher Theoriebildung, gesellschaftstechnischen Entwürfen, literarischen Figurationen, politischen Experimenten u.a. manifestierenden Imaginationsprozesses.